Wissenschaftlicher Beirat gibt HMC wertvolle Hinweise für die weitere Entwicklung

Viel Lob für die Helmholtz Metadata Collaboration, aber auch wertvolle Hinweise für deren weitere Entwicklung – das ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung des wissenschaftlichen Beirats (Scientific Advisory Board, SAB) von HMC am vergangenen Freitag. Die Mitglieder des SAB betonten, dass HMC ein Beispiel für die Bereitstellung einer funktionsfähige FAIR-Dateninfrastruktur werden könne. Davon könnten auch viele Organisationen und Einrichtungen außerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft profitieren. Wichtige erste Schritte auf diesem Weg seien trotz des komplexen Umfeldes von HMC schon gegangen worden. Die laufenden und geplanten Interaktionen zwischen den einzelnen HMC-Komponenten wie den fachspezifischen Hubs, den Projekten sowie beteiligten Helmholtz-Zentren sind die vielversprechende Grundlage dafür. Gleichzeitig müssen die externen Kooperationen zum Beispiel zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur oder zur European Open Science Cloud ausgebaut werden. Daher sollte HMC seine ersten Erfolge und Ergebnisse auch deutlich nach außen zeigen.

Rund vier Stunden diskutierten die Mitglieder des SAB mit Vertreterinnen und Vertretern der HMC-Gremien und -Arbeitsbereiche. Neben einer Vorstellung der bisherigen Fortschritte ging es dabei auch um die Projektausschreibungen im Bereich Metadaten, die HMC für den Helmholtz Impuls- und Vernetzungsfond koordiniert.

Wie schon die erste SAB-Sitzung im Juni dieses Jahres fand auch die jüngste wegen der COVID-19-Pandemie online statt. HMC-Sprecher Sören Lorenz bedankte sich am Ende bei den SAB-Mitgliedern für den konstruktiven Austausch: „Natürlich freuen wir uns, wenn die internationalen Fachleute im SAB unseren Ansatz bestätigen. Aber die zusätzlichen Anregungen sind für uns eigentlich noch wichtiger. Sie helfen uns, unsere Arbeit zu verbessern und so noch erfolgreicher den eingeschlagenen Weg zu gehen“.

Die Mitglieder des Beirats sind:

  • Eva Mendes, Universidad Carlos III, Madrid, Spanien (Sprecherin).

  • Juan Bicarregui, Science & Technology Facilities Council, UK

  • Mercè Crosas, Secretary of Transparency and Open Government, Government of Catalonia

  • Martin Fenner, Technische Informationsbibliothek Hannover

  • Carole Goble, University of Manchester, UK

  • Wolfram Horstmann, Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen

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